Ja, ich war gestern auf einem Konzert der Rother Bluestage 2009. Genauer gesagt wars ein Doppelkonzert, wobei erst ein Solokünstler aus Norwegen mit dem nicht unbedingt bluesigen Namen Bjorn Berge auftrat. Natürlich, die Aussage zwecks des nicht-bluesigen Namens ist in Zeiten globaler Blueskultur vielleicht zweifelhaft, aber egal. Ich merke gerade, dass MA schreiben leicht verrückt macht. Dieses ständige Hinterfragen der Prämissen dessen, was man da gerade geschrieben hat… Naja, ich versuche euch zumindest hier davon zu verschonen… Also, dieser Bjorn Berge legte dann auch los. Anfangs war ich etwas irritiert – was nicht zuletzt daran lag, dass der Sound ziemlich grottig abgemischt war. Das wurde aber nach den ersten beiden Songs besser, und ich hab mich dann auch reingehört in die grenzgängerische Art und Weise des Herrn Berge auf seiner akkustischen Gitarre Blues zu spielen. Und ich muss sagen: Hammer. Dieser Mann hats mal drauf. Ich muss dem leicht bis ordentlich angetrunkenen Mittelfranken, der am Ende des Konzertes draußen beim Rauchen meinte „Ey, Wahnsinn was mer mid so anner Glambfn alles machn ko“ (ungefährer Wortlaut) absolut rechtgeben. Nebenher hat der Künstler (und bei ihm kann man wirklich davon sprechen) auch noch einen sypathisch-selbstüberzeugten, humorvollen und charismatischen Auftritt geliefert. Für mich eindeutig die Überraschung des Abends, hätte nicht gedacht, dass das so gut wird… (mehr…)
Leise rieselt der Schnee… Februar 16, 2009
… und er scheint einfach nicht aufhören wollen zu rieseln. Ich glaube so viel Schnee habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen, aber wer weiß das schon. Ist auch egal, langsam nervts. Wobei das angenehme ist, dass dank der Semesterferien der Schneeterror bei weitem nicht so schlimm ist, da ich glücklicherweise nicht mehr annähernd so oft vors Haus muss. Ähm, ja, und nun? Ich hab mal wieder keine Ahnung was ich eigentlich erzählen könnte, aber irgendwas wird mir schon einfallen, während ich auf die Lasagne im Ofen warte…
Schon wieder ein neuer Monat September 1, 2008
Und deshalb schreibe ich gleich an dessen erstem Tag einen Eintrag. Auch wenn mir nicht ganz klar ist, worüber. Es ist zwar viel passiert in den letzten Wochen, aber irgendwie war es fast schon ZU viel des Guten, was da auf einen zukam. Aus dem Urlaub zurück, am nächsten Tag auf die Arbeit, am Donnerstag drauf um 8.15 in Nürnberg am Hbf gings schon wieder weiter zum HipHop Kemp, am Montag Abend davon zurückgekommen. Dann erstmal ausschlafen, dann die Organisation der Feier am Wochenende nochmal forciert und die Wohnung wieder auf Vordermann gebracht. Ja, und nach einem Tag Erholung sitze ich nun hier in der Sozibib und schreibe diese Zeilen… Ein ereignisreicher, daher stressiger, aber insgesamt dennoch schöner Monat ist damit zu Ende…
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After exactly 9,100 Visitors… April 6, 2008
… it’s time for me to post another entry, I guess.
Tja, es ist ja nun schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal hier etwas reingeschrieben hab. Aber: nicht annähernd so lange, wie sich ein gewisser Herr 42 Zeit lässt. Außerdem stellt sich mir momentan ständig die Frage, über was ich denn so bloggen sollte. Nun ja, ich fange wohl mal an mit dem Projekt für die letzte Semesterwoche: Das wäre dann nämlich die Hausarbeit in Frau Kleys Seminar zu den karibischen und kanadischen rewritings von „Bill“ Shakespeares The Tempest. Da werde ich versuchen, gewisse Strukturen und Charaktere der Adaption von Aime Cesaire mit Hilfe von Frantz Fanons Theorien zu lesen, bzw. zu analysieren. Ich hab für den Zweck auch gleich mal drei der wesentlichen Werke von Fanon gelesen – Black Skin, White Masks, A Dying Colonialism und The Wretched of the Earth. Das war natürlich ein ganz schöner Brocken an Literatur, aber verdammt interessant zu lesen und darüber zu reflektieren. Naja, und nun werde ich das ganze dann halt in meiner Arbeit verwursten. Hoffentlich erfolgreicher, als in der Arbeit für Herrn Zapfs Seminar – das war nämlich die mit großem Abstand schlechteste Hausarbeit, die ich bisher geschrieben hab. Ich bezweifle stark, dass ich dafür nen Schein bekomme. Zwar meint nahezu jeder, der mich einigermaßen annähernd kennt, dass bei meinen Ansprüchen eine mir als „grottenschlecht“ erscheinende Arbeit bestimmt trotzdem noch eine 2 vor dem Komma hat, aber: Ihr habt die Arbeit nicht gelesen. Das war wirklich elend. Das einzige, was da halbwegs gepasst hat, war das Formale. Es bleibt spannend. Ich behaupte weiterhin: bestenfalls eine 3,7 – aber ich werde euch up-to-date halten…
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