Verfasst von jonb1982 am Juli 7, 2008
… und vor allem auf die Tatsache, dass ich morgen um 13.15 die Klausur in der entsprechenden Einführungsvorlesung der Soziologie hinter mir habe. Das werden noch einmal 60 Minuten, in denen ich hoffentlich einigermaßen erfolgreich die Fragen von Herrn Dravenau beantworten werde. Wenn nicht, dann darf ich eine Woche später nochmal um die gleiche Uhrzeit zur Wiederholungsklausur antreten - aber über diesen Fall will ich mir mal keine Gedanken machen. Tja, wie siehts so aus mit meinen Kenntnissen der empirischen Sozialforschung? Eine schwierige Frage. Ich würde ja sagen, dass ich von den sechs Themenbereichen vier bis fünf auf jeden Fall gut drauf habe. Wer das jetzt liest, der denkt sich sicher: “Ja, dann ist das doch alles kein Stress!”. Aber so einfach ist das ja nun auch nicht. Wer wissen will warum, und was es sonst noch so zu erzählen gibt, der sollte diesem Link hier einfach folgen, um den Rest des Beitrags zu lesen…
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Verfasst von jonb1982 am Juni 30, 2008
… sollen heute Thema des ersten Blogeintrags seit langem sein. Immerhin schaffe ich es so, dass im Juni überhaupt noch ein Eintrag hier rein kommt, und es nicht einfach leer bleibt in diesem Monat. Was bringt es mit sich, wenn man nur noch so selten zum Bloggen kommt? Zum einen natürlich, dass man sich auf das Relevante beschränken muss, und die kleinen Ereignisse, die einen Blog manchmal beleben, einfach hinten an stellen muss - nicht zuletzt, weil man vieles bloggenswerte Kleinzeug der letzten Wochen einfach schon wieder vergessen hat. Zum anderen bringt es natürlich auch mit sich, dass man das Relevante relativ prägnant zusammenfassen muss, um nicht in die Gefahr zu geraten einen Roman zu schreiben (wobei es schwierig werden dürfte im Rahmen eines Blogeintrags Pynchon’sche Textlängen zu erreichen - es bleibt also schlimmstenfalls beim Kurzroman). Nun gut, nachdem wir uns dieser Problematik bewusst geworden sind (und damit bereits sowohl dem Relevanz- als auch dem Prägnanzprimat, das wir soeben selbst aufgestellt haben, entgegen gehandelt haben) wollen wir uns also nun tatsächlich den Ereignissen der letzten Wochen widmen, ohne Anspruch auf korrekte chronologische Abfolge eben dieser Ereignisse. Auch deren kausale Verknüpfung muss auf Grund der Straffung leider entfallen - dies soll nun aber nicht implizieren, dass zwangsläufig jedes der Ereignisse irgendwie kausal mit den anderen verknüpft sei. Daher wäre es wohl treffender zu sagen, dass auf die narrative Konstruktion kausaler Zusammenhänge verzichtet wird, in Rücksichtnahme auf den armen, überstrapazierten Leser, der sich wahrscheinlich bereits an diesem Punkt die Frage stellt, warum in aller Welt der Autor dieses Blogs denn so ein verfickter Klugscheißer sein muss. Da auch diese Frage den Rahmen sprengen würde, will ich auch deren Beantwortung dem Leser überlassen - da mich die meisten dieser Leser sicherlich kennen, werden die da schon ihre Theorien dazu haben. So, und nun: let’s get into that shit…
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Verfasst von jonb1982 am Mai 26, 2008
Ja, es gibt gelegentlich auch was Neues auf dieser Seite (außer neuen Einträgen). In diesem Fall wären das die beiden bisher fertig gestellten Hausarbeiten aus dem letzten Semester, einmal die aus dem interdisziplinären Proseminar “Transatlantic Radicalism”, und zum anderen diejenige über die rhetorische Konstruktion antihegemonialen Diskurses auf Immortal Techniques Album Revolutionary Vol. 2, die wider jedes erwarten meinerseits mit einer 1,3 benotet wurde. An dieser Stelle muss ich hochoffiziell Abbitte leisten bei all denjenigen, die mir eine 2 prophezeit hatten (obwohl ich bestenfalls mit einer 3,7 gerechnet hatte). Nachdem ich mir die Arbeit aber nun nochmal mit etwas Distanz durchgelesen habe, finde ich sie selber nicht mal so schlecht. Auch wenn das direkt nach dem Marathon zu ihrer Fertigstellung absolut anders aussah…
Wie immer findet ihr die neuen Arbeiten unter “Papers”. Und in Bälde wird auch ein neuer Artikel kommen, in dem ich über meine Erfahrungen auf der Konferenz in Regensburg Bericht erstatte. Stay tuned, y’all, and get kpafucalized!
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Verfasst von jonb1982 am Mai 22, 2008
Ja, die Überschrift ist alles andere als innovativ, ich weiß. Aber ich habe auch nicht vor mit meinem Blog irgendwelche Preise für Kreativität oder Innovation zu gewinnen, von dem her sollte das schon in Ordnung gehen. Nachdem ich jetzt ziemlich genau 1 1/2 Monate gar nichts geschrieben hab, solltet ihr eigentlich froh sein, dass überhaupt wieder etwas kommt - und es gibt auch tatsächlich einige News…
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Verfasst von jonb1982 am April 6, 2008
… it’s time for me to post another entry, I guess.
Tja, es ist ja nun schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal hier etwas reingeschrieben hab. Aber: nicht annähernd so lange, wie sich ein gewisser Herr 42 Zeit lässt. Außerdem stellt sich mir momentan ständig die Frage, über was ich denn so bloggen sollte. Nun ja, ich fange wohl mal an mit dem Projekt für die letzte Semesterwoche: Das wäre dann nämlich die Hausarbeit in Frau Kleys Seminar zu den karibischen und kanadischen rewritings von “Bill” Shakespeares The Tempest. Da werde ich versuchen, gewisse Strukturen und Charaktere der Adaption von Aime Cesaire mit Hilfe von Frantz Fanons Theorien zu lesen, bzw. zu analysieren. Ich hab für den Zweck auch gleich mal drei der wesentlichen Werke von Fanon gelesen - Black Skin, White Masks, A Dying Colonialism und The Wretched of the Earth. Das war natürlich ein ganz schöner Brocken an Literatur, aber verdammt interessant zu lesen und darüber zu reflektieren. Naja, und nun werde ich das ganze dann halt in meiner Arbeit verwursten. Hoffentlich erfolgreicher, als in der Arbeit für Herrn Zapfs Seminar - das war nämlich die mit großem Abstand schlechteste Hausarbeit, die ich bisher geschrieben hab. Ich bezweifle stark, dass ich dafür nen Schein bekomme. Zwar meint nahezu jeder, der mich einigermaßen annähernd kennt, dass bei meinen Ansprüchen eine mir als “grottenschlecht” erscheinende Arbeit bestimmt trotzdem noch eine 2 vor dem Komma hat, aber: Ihr habt die Arbeit nicht gelesen. Das war wirklich elend. Das einzige, was da halbwegs gepasst hat, war das Formale. Es bleibt spannend. Ich behaupte weiterhin: bestenfalls eine 3,7 - aber ich werde euch up-to-date halten…
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Verfasst von jonb1982 am März 14, 2008
Heute gibts mal wieder einen Beitrag aus der Kategorie “Sinnloses Drecksgeschwafel, aber irgendwie muss der Blog ja voll werden”… Nachdem ich ja in diesen Ferien endlich mal die Zeit habe öfters von meiner Palmeria-Karte Gebrauch zu machen und das im Vergleich zur Mensa wesentlich bessere Essesn in der Mitarbeiterkantine der Uni zu genießen, nutze ich diese Gelegenheit auch reichlich. Besonders interessant sind dabei eigentlich immer die Gespräche, die man so von seinen Tischnachbarn mitbekommt. Und mittlerweile ist mir auch ziemlich klar, dass man schon an den Gesprächsthemen erkennen kann, was die jeweiligen Leute studieren oder wo sie arbeiten. Einige Beispiele gefällig? Voila, hier kommen sie: Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von jonb1982 am März 12, 2008
Ja, ich habe mal wieder etwas Neues auf dieser Seite hier zu bieten. Nichts weltbewegendes, und für die meisten meiner Stammleser auch definitiv völlig uninteressant, aber immerhin: Ich hab eine neue Unterseite, auf der ich gelegentlich mal akademische Literatur zum Themenbereich Hip Hop rezensieren werde. Der erste Titel ist bereits besprochen, es ist Yvonne Bynoes Encyclopedia of Rap and Hip Hop Culture. Mein Urteil ist im Übrigen eher vernichtend ausgefallen. Falls ihrs lesen wollt: ihr findet das in der Menüleiste ganz oben auf der Seite unter “Literature on Hip Hop” - oder ihr klickt einfach auf den Link hier…
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Verfasst von jonb1982 am März 10, 2008
… ist der Titel einer Ausstellung, die derzeit in der Erlanger Innenstadt auf den sonst für Veranstaltungen oder Wahlplakaten reservierten Plakatwänden zu sehen ist. Ich bin heute gerade zufällig auf dem Weg in die UB an einer solchen Plakatwand vorbeigelaufen und fand das eine sehr interessante Sache, die ich hier einfach mal in der “Welt” (oder auch in dem mickrigen Kosmos meiner Blogrezipienten) bekannt machen wollte. Leider sind die Dinger nämlich nicht furchtbar auffällig, da man im Normalfall gewohnt ist, diese Plakatständer auf Grund der zumeist entweder völlig irrelevanten, abstoßenden oder hirntötenden Veranstaltungen, die da beworben werden, schlicht und einfach zu ignorieren. In diesem Fall lohnt es sich aber auf jeden Fall, mal ein wenig stehen zu bleiben und sich das anzuschauen. Diese “Ausstellung” (die Bezeichnung ist ein wenig verwirrend - aber wenn man sich die Erlanger Innenstadt einfach mal als großes Freilichtmuseum vorstellt gehts schon wieder…) läuft noch bis zum 30. März, und es gibt wohl auch zwei Veranstaltungen im Rahmen der ganzen Sache, von denen eine wirklich recht interessant klingt. Ein Satire- und Kurzfilmabend zu den Themen Überwachungsstaat und neue Stadtplanung am 26.3. wäre auf jeden Fall etwas, das ich mir vielleicht zu Gemüte führe, wenn ich an dem Abend Zeit finden sollte… Gut, nun genug der informativen Propaganda. Und noch ein paar kleine Bits an Info aus meinem momentanen Leben… Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von jonb1982 am Februar 26, 2008
Ja, ich sitz gerade wieder in der Sozibib neben der besten Chefin der Welt (und nein, sie liest das gerade nicht, daher: keine Schleimerei) und arbeite an meiner Soziologie-HA. Ich bin dabei die “transatlantic studies” und “transnationalism” Texte durchzugehen, und siehe da: Nebenher hat es sich ergeben, dass ich auf einem kleinen Schmierzettel schon mal die ersten Gedanken für mein angedachtes Magisterarbeits-Thema (das sich im groben ja auch mit transatlantischen Kontexten beschäftigt) niedergeschrieben habe. Schon krass, irgendwie. Das Gefühl, sich jetzt tatsächlich schon mit was auseinanderzusetzen, was vor einiger Zeit noch meilenweit entfernt schien. Naja, so läuft das halt. Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob das Thema von Dozentenseite gut angenommen wird oder nicht. Und ob es sich als wirklich machbar herausstellt. Falls ihr euch jetzt fragen solltet: “Was ist das Thema, Alder?”, dann kann ich euch nur vertrösten (falls ich euch nicht eh schon persönlich davon erzählt hab). Ich hab nicht vor, das hier öffentlich zu posten, bevor ich a) das Thema abgesprochen hab, und b) nicht zumindest richtig angefangen hab daran zu arbeiten. Aber ich wollte trotzdem kurz kundtun, dass da was in der Mache ist… 
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Verfasst von jonb1982 am Februar 25, 2008
Diese Woche steht bei mir die Hausarbeit zu Marcus Garveys Universal Negro Improvement Association im transatlantischen, radikalen Kontext auf dem Programm. Mal wieder eine Proseminararbeit, die erste in Soziologie. Netterweise mit einem Thema, das ich wohl genauso auch in Amerikanistik schreiben hätte können. Von dem her mache ich mir da mal keine großen Sorgen. Es sollte schon drin sein 12 bis 15 Seiten in einer Woche zu Papier zu bringen - zumal man ja auch mal ehrlich sagen muss, dass eine PS-Arbeit für mich nicht mehr das große Problem darstellen sollte bzw. dürfte. Irgendwie müssen sich sieben Semester Studium ja niederschlagen… Naja, die Einleitung steht bereits, die Gliederung auch, und heute Nachmittag werd ich dann weiterschreiben und die Begriffe in einer Art “Theorieteil” mal definieren. Dank der Texte aus dem ausführlichen Reader (der nebenher sehr gut als Waffe zur Selbstverteidigung dienen konnte, falls man um 20 Uhr nach dem Seminar Angst hatte durchs dunkle Erlangen zu laufen) dürfte auch das kein allzugroßes Problem werden. Naja, ich bin also guter Dinge, dass sich das alles diese Woche in Wohlgefallen auflöst und ich die Arbeit fertig habe und nächsten Montag abgeben kann. Danach widme ich mich wieder meiner HA für Herrn Zapf, die ich diese Woche nicht weiterschreiben kann, weil einige der wichtigen Bücher vorgemerkt waren und ich die am Freitag zurückgeben musste. Tough luck. Aber immerhin krieg ich so schon mal die kleinste der Hausarbeiten weg, ist ja auch positiv. Den Rest des Beitrags lesen »
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